2013 die Erste

Posted by on Mai 2, 2013 in Hochzeiten | No Comments
2013 die Erste

Sonntag vor ein paar Wochen. Wie es der Zufall manchmal so will, kam eine gute Freundin auf uns zu und fragte, ob wir nicht am darauf folgenden Mittwoch, für zwei Stunden die Hochzeit einer Freundin fotografieren könnten. Cindy konnte aus familiären Gründen leider nicht dabei sein, so dass ich den Job alleine hätte machen müsste. Normalerweise sage ich solche kurzen Shootings generell ab, da wir uns ausschließlich auf Hochzeitsreportagen, bei einer Mindestbuchungszeit von vier Stunden, spezialisiert haben. Aber in diesem Fall passte es eigentlich ganz gut. Ich hatte noch ein paar Überstunden angesammelt und die Hochzeit war früh um neun, so dass im Anschluss noch genügend Zeit war, um auf Arbeit zu gehen. An dieser Stelle muss ich vielleicht erwähnen, dass ich die Hochzeitsfotografie nur nebenberuflich betreibe. Aber das ist ein anderes Thema.

Also, kurz überlegt und zugesagt. Die Hochzeit fand im Standesamt Leipzig statt. Bisher hatte ich nur einmal das Vergnügen, dort eine Trauung fotografisch begleiten zu dürfen. Allerdings hatte ich den Raum der Trauung als sehr dunkel in Erinnerung, so dass meine Erwartungshaltung bezüglich der Lichtverhältnisse nicht besonders positiv war. Düstere Erinnerungen an Schloss Machern kamen in mir hoch, die sich aber nicht bewahrheiteten. Vielmehr scheint mir meine Erinnerung einen Streich zu spielen. Damals, bei meiner ersten Hochzeit im Leipziger Standesamt, habe ich noch mit einer EOS 400D sowie einer EOS 40D fotografiert. Bei diesen Kameras war bei ISO 1600 Schluss (wenn man die unbrauchbare ISO Erweiterung einmal ausblendet). Zu dieser Zeit waren Aufnahmen in diesem Bereich das Limit. Heute sind die Sensoren Lichtempfindlicher und die Algorithmen zur Rauschreduzierung wesentlich weiter entwickelt. Habe ich vor ein paar Jahren also das Limit meiner Kamera ausgereizt, ist heute bei ISO 1600 noch eine Beautyretusche möglich. Vor fünf Jahren noch undenkbar. Im Schein dieses Lichtes ist das Standesamt Leipzig doch nicht so schlimm, wie ich anfangs dachte, und die entstandenen Fotos sprechen für sich, denke ich.

Im Anschluss an die Trauung gab es dann noch ein Frühstück im MIO. Da ich selbst des Öfteren dort zum Brunch weile, kannte ich die Lichtsituation in dieser Lokalität, und hoffte inständig, dass die Tafel im oberen Stock gedeckt sein würde. Dort gibt es eine große Fensterfront, und ausreichend, natürliches Licht durchströmt den Raum. Doch wie immer kommt es anders als man hofft, und so fand das Frühstück im „Keller“, bei bescheidenen Lichtverhältnissen statt. Doch es reichte für ein paar finale Shoots und ein paar Stills der Ringe und des Brautstraußes.

Ein guter Start in die Saison.

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